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	<title>Anwalt Scheidung München Familienrecht</title>
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	<description>Anwaltsblog von Moritz Graßinger &#124; München</description>
	<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 18:12:17 +0000</pubDate>
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		<title>BGH Urteil vom 05.11.2008: Benachteiligung des Ehemannes durch Ehevertrag</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ehevertrag]]></category>

		<category><![CDATA[münchen]]></category>

		<category><![CDATA[Unterhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Urteil vom 05.11.2008 (XII ZR 157/06) hat der BGH entschieden, dass ein Ehevertrag wegen &#220;berforderung des zahlungspflichtigen Mannes sittenwidrig und damit nichtig ist. In der bisherigen Rechtsprechung ging es um Ehevertr&#228;ge, welche die Ehefrauen finanziell schwer benachteiligten.

Leits&#228;tze der Entscheidung:  

a) Eine Inhaltskontrolle von Ehevertr&#228;gen kann nicht nur zugunsten des unterhaltbegehrenden Ehegatten veranlasst sein, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil vom 05.11.2008 (XII ZR 157/06) hat der BGH entschieden, dass ein Ehevertrag wegen &Uuml;berforderung des zahlungspflichtigen Mannes sittenwidrig und damit nichtig ist. In der bisherigen Rechtsprechung ging es um Ehevertr&auml;ge, welche die Ehefrauen finanziell schwer benachteiligten.</p>
<p><span id="more-628"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Leits&auml;tze der Entscheidung:</span>  <br />
<strong><br />
a) Eine Inhaltskontrolle von Ehevertr&auml;gen kann nicht nur zugunsten des unterhaltbegehrenden Ehegatten veranlasst sein, sondern im Grundsatz auch zugunsten des auf Unterhalt in Anspruch genommenen Ehegatten.</p>
<p>b) F&uuml;r die Beurteilung, ob die subjektiven Elemente der Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages vorliegen, kann jedenfalls dann nicht auf konkrete Feststellungen hierzu verzichtet werden, wenn ein Ehegatte dem anderen Leistungen verspricht, f&uuml;r die es keine gesetzliche Grundlage gibt. In solchen F&auml;llen scheidet eine tats&auml;chliche Vermutung f&uuml;r eine St&ouml;rung der Vertragsparit&auml;t aus.</p>
<p>c) Eine Unterhaltsvereinbarung kann sittenwidrig sein, wenn die Ehegatten damit auf der Ehe beruhende Familienlasten zum Nachteil des Sozialleistungstr&auml;gers regeln. Das kann auch dann der Fall sein, wenn durch die Unterhaltsabrede bewirkt wird, dass der &uuml;ber den gesetzlichen Unterhalt hinaus zahlungspflichtige Ehegatte finanziell nicht mehr in der Lage ist, seine eigene Existenz zu sichern und deshalb erg&auml;nzender Sozialleistungen bedarf.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Urteil im Volltext:</p>
<p><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=80921f84ff752cbae05911a6b629429e&amp;client=12&amp;nr=46443&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">BGH, Urt. v. 05.11.2008 - XII ZR 157/06</a></p>


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		<title>Neues EU-Mahnverfahren ab 12.12.2008</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 10:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Freitag, den 12.12.2008, gilt die Verordnung f&#252;r das Europ&#228;ische Mahnverfahren. Nun wird in grenz&#252;berschreitenden F&#228;llen die rasche und kosteng&#252;nstige Beitreibung von Zahlungsforderungen im Europ&#228;ischen-Raum m&#246;glich sein.

Wenn Personen aus verschiedenen EU-L&#228;ndern Vertr&#228;ge abschlie&#223;en, wie z.B. &#252;ber den Kauf einer Kamera oder eines Autos und der Schuldner bezahlt nicht, war es f&#252;r den Gl&#228;ubiger bislang schwierig [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Freitag, den 12.12.2008, gilt die Verordnung f&uuml;r das Europ&auml;ische Mahnverfahren. Nun wird in grenz&uuml;berschreitenden F&auml;llen die rasche und kosteng&uuml;nstige Beitreibung von Zahlungsforderungen im Europ&auml;ischen-Raum m&ouml;glich sein.</p>
<p><img title="Mehr &hellip;" class="mceWPmore mceItemNoResize" alt="" mce_src="http://www.mediationsbuero-muenchen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" src="http://www.mediationsbuero-muenchen.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" /><span id="more-605"></span></p>
<p>Wenn Personen aus verschiedenen EU-L&auml;ndern Vertr&auml;ge abschlie&szlig;en, wie z.B. &uuml;ber den Kauf einer Kamera oder eines Autos und der Schuldner bezahlt nicht, war es f&uuml;r den Gl&auml;ubiger bislang schwierig an sein Recht und sein Geld zu kommen. Hindernisse wie sprachliche Barrieren, Anwaltskosten, aufwendige Zwischenverfahren und Unkenntnis &uuml;ber die Rechtslage des anderen Staates machten es zu einer m&uuml;hseligen Aufgabe, seinen Anspruch durchzusetzen.</p>
<p>Ab Freitag gelten nun die Regelungen zum EU-Mahnverfahren. S&auml;umige Schuldner k&ouml;nnen nun schneller und einfacher belangt werden. Der Antragsteller muss nun einfach einen Antrag auf Erlass eines Europ&auml;ischen Zahlungsbefehls ausf&uuml;llen. Wenn der Antrag begr&uuml;ndet scheint, erl&auml;sst das Gericht einen Europ&auml;ischen Zahlungsbefehl und schickt ihn dem Antragsgegner zu.</p>
<p>Hat der Antragsgegner binnen 30 Tagen keinen Einspruch gegen den Zahlungsbefehl eingelegt, erkl&auml;rt das Gericht den Zahlungsbefehl f&uuml;r durchsetzbar. Mit diesem kann Antragsteller sein Recht dann fast im ganzen EU-Ausland durchsetzen lassen. Das Gesetz gilt in allen Mitgliedstaaten bis auf D&auml;nemark.</p>
<p>Der Europ&auml;ische Zahlungsbefehl ist mit dem deutschen Mahnbescheid vergleichbar. Dieser wird aber auch in anderen EU-Staaten anerkannt und vollstreckt. In Deutschland wird das Amtsgericht Wedding f&uuml;r die Bearbeitung der Antr&auml;ge zum europ&auml;ischen Mahnverfahren zust&auml;ndig sein, soweit es nicht um arbeitsrechtliche Anspr&uuml;che geht. (&#8230;)</p>
<p><i>Quelle: Senatsverwaltung f&uuml;r Justiz - Pressemitteilung vom 09.12.2008</i></p>


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		<title>Neue D&#252;sseldorfer Tabelle ab 01.01.2009</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:44:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unterhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zum 1.1.2009 tritt die neue D&#252;sseldorfer Tabelle in Kraft.&#160; Eine Anpassung ist erforderlich, weil sich zum Jahreswechsel die steuerlichen Kinderfreibetr&#228;ge und voraussichtlich auch das Kindergeld &#228;ndern wird.
In der D&#252;sseldorfer Tabelle, die vom Oberlandesgericht D&#252;sseldorf herausgegebenen wird, werden in Abstimmung mit den anderen Oberlandesgerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag Unterhaltsleitlinien, u. a. Regels&#228;tze f&#252;r den Kindesunterhalt, festgelegt.
Hier [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><!--/UdmComment--></p>
<p>Zum 1.1.2009 tritt die neue D&uuml;sseldorfer Tabelle in Kraft.&nbsp; Eine Anpassung ist erforderlich, weil sich zum Jahreswechsel die steuerlichen Kinderfreibetr&auml;ge und voraussichtlich auch das Kindergeld &auml;ndern wird.<span id="more-602"></span></p>
<p>In der D&uuml;sseldorfer Tabelle, die vom Oberlandesgericht D&uuml;sseldorf herausgegebenen wird, werden in Abstimmung mit den anderen Oberlandesgerichten und dem Deutschen Familiengerichtstag Unterhaltsleitlinien, u. a. Regels&auml;tze f&uuml;r den Kindesunterhalt, festgelegt.</p>
<p><a href="http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/07service/07_ddorftab/07_ddorf_tab_2009/2009-01-05_ddorfer_tab.pdf">Hier gehts zur aktuellen D&uuml;sseldorfer Tabelle Stand 01.01.2009<br />
</a></p>


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		</item>
		<item>
		<title>Achtung: Neue Paypal Phishing Mails &#8220;Ihr PayPal-Konto&#8221;</title>
		<link>http://www.familienrecht-muenchen.info/internetrecht/achtung-neue-paypal-phishing-mails/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 11:36:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[H&#228;nde weg vor folgenden Emails - die verlinkte Seite dient nur dazu Ihre Pay-Pal Zugangsdaten auszusp&#228;hen.







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   [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>H&auml;nde weg vor folgenden Emails - die verlinkte Seite dient nur dazu Ihre Pay-Pal Zugangsdaten auszusp&auml;hen.<span id="more-598"></span></p>
<table width="372" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
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<ol>
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</ol>
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<tr>
<td>&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>


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		</item>
		<item>
		<title>BVerfG: K&#252;rzung der Pendlerpauschale ist verfassungswidrig</title>
		<link>http://www.familienrecht-muenchen.info/allgemein/bverfg-kuerzung-der-pendlerpauschale-ist-verfassungswidrig/</link>
		<comments>http://www.familienrecht-muenchen.info/allgemein/bverfg-kuerzung-der-pendlerpauschale-ist-verfassungswidrig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 11:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.familienrecht-muenchen.info/?p=593</guid>
		<description><![CDATA[Mit Spannung war das Urteil des h&#246;chsten deutschen Gerichts erwartet worden - jetzt haben die Karlsruher Richter entschieden: Die umstrittene K&#252;rzung der Pendlerpauschale ist verfassungswidrig. Millionen Pendler k&#246;nnen nun auf Steuererstattungen hoffen.
Pressemitteilung des BVerfG Nr. 103/2008 vom 9. Dezember 2008 
(Urteil vom 9. Dezember 2008 2 BvL 1/07, 2 BvL 2/07, 2 BvL 1/08, 2 [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Spannung war das Urteil des h&ouml;chsten deutschen Gerichts erwartet worden - jetzt haben die Karlsruher Richter entschieden: Die umstrittene K&uuml;rzung der Pendlerpauschale ist verfassungswidrig. Millionen Pendler k&ouml;nnen nun auf Steuererstattungen hoffen.<span id="more-593"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Pressemitteilung des BVerfG Nr. 103/2008 vom 9. Dezember 2008</strong> <br />
(Urteil vom 9. Dezember 2008 2 BvL 1/07, 2 BvL 2/07, 2 BvL 1/08, 2 BvL 2/08):</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;<br />
Die Kosten f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte konnten bis zum Jahr 2006 als Werbungskosten nach &sect; 9 EStG oder als Betriebsausgaben nach &sect; 4 EStG bei den einkommensteuerpflichtigen Eink&uuml;nften abgezogen werden. Dies geschah grunds&auml;tzlich in Form einer von tats&auml;chlich entstandenen Kosten unabh&auml;ngigen Pauschale je Arbeitstag in H&ouml;he von zuletzt 0,30 &euro; pro Entfernungskilometer (Entfernungspauschale, sog. Pendlerpauschale). Mit Wirkung ab 2007 bestimmte der Gesetzgeber in &sect; 9 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 EStG (entsprechend auch in &sect; 4 Abs. 5a EStG), dass die Aufwendungen f&uuml;r die Wege zur regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte keine Werbungskosten sind (Satz 1), dass aber &bdquo;zur Abgeltung erh&ouml;hter Aufwendungen&ldquo; f&uuml;r Fahrten ab dem 21. Entfernungskilometer eine Pauschale von 0,30 &euro; &bdquo;wie Werbungskosten&ldquo; anzusetzen ist (Satz 2). Die grunds&auml;tzliche Einf&uuml;hrung des sog. Werkstorprinzips nach Satz 1 wurde im Gesetzgebungsverfahren mit dem Ziel notwendiger Konsolidierung des &uuml;berm&auml;&szlig;ig verschuldeten Staatshaushalts (durch erwartete j&auml;hrliche Mehreinnahmen von rund 2,53 Mrd &euro;) begr&uuml;ndet, die verbliebene Abzugsf&auml;higkeit der erh&ouml;hten Aufwendungen f&uuml;r l&auml;ngere Wegstrecken als erg&auml;nzende H&auml;rtefallregelung.</p>
<p style="text-align: justify;">
Auf die Vorlagen der Finanzgerichte Niedersachsens und des Saarlandes sowie des Bundesfinanzhofs<br />
entschied der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts, dass diese Neuregelungen mangels verfassungsrechtlich tragf&auml;higer Begr&uuml;ndung mit den Anforderungen des allgemeinen Gleichheitssatzes des Art. 3 Abs. 1 GG an eine folgerichtige Ausgestaltung einkommensteuerrechtlicher Belastungsentscheidungen nicht vereinbar und verfassungswidrig sind. Der Gesetzgeber ist danach verpflichtet, r&uuml;ckwirkend auf den 1. Januar 2007 die Verfassungswidrigkeit durch</p>
<p style="text-align: justify;">Umgestaltung der Rechtslage zu beseitigen. Bis zur gesetzlichen Neuregelung ist die Pauschale des &sect; 9 Abs. 2 Satz 2 EStG - vorl&auml;ufig - ohne die Beschr&auml;nkung auf Entfernungen erst ab dem 21. Kilometer anzuwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erw&auml;gungen zu Grunde:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">1. Der allgemeine Gleichheitssatz des Grundgesetzes verlangt vom Einkommensteuergesetzgeber eine an der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit ausgerichtete hinreichend folgerichtige Ausgestaltung seiner Belastungsentscheidungen. Nach dem geltenden Einkommensteuerrecht wird die finanzielle Leistungsf&auml;higkeit des Steuerpflichtigen grunds&auml;tzlich nach der H&ouml;he seines j&auml;hrlichen Nettoeinkommens bemessen, d.h., nach der H&ouml;he der Einnahmen abz&uuml;glich beruflich bzw. betrieblich<br />
veranlasster Aufwendungen (sog. objektives Nettoprinzip) sowie abz&uuml;glich weiterer, nicht beruflich, sondern privat veranlasster Aufwendungen, insbesondere abz&uuml;glich der Aufwendungen f&uuml;r das Existenzminimum des Steuerpflichtigen und seiner unterhaltsberechtigten Familienangerh&ouml;rigen (sog. subjektives Nettoprinzip). Entscheidend f&uuml;r die steuermindernde Abzugsf&auml;higkeit von Aufwendungen ist danach grunds&auml;tzlich deren jeweiliger Veranlassungszusammenhang.</p>
<p style="text-align: justify;">
Die Einf&uuml;hrung des sog. Werkstorprinzips, nach dem nicht die berufliche oder private Veranlassung von Aufwendungen, sondern allein die r&auml;umliche Entfernung einer kostenverursachenden Fahrt zum Arbeitsplatz entscheidend f&uuml;r Abzugsf&auml;higkeit oder Nichtabzugsf&auml;higkeit der Kosten ist, stellt eine singul&auml;re Ausnahme innerhalb des geltenden Einkommensteuerrechts dar. Sie ist am Ma&szlig;stab folgerichtiger Ausgestaltung einer Besteuerung nach dem Prinzip der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit zu beurteilen. Das Erfordernis folgerichtiger Ausgestaltung der einkommen-<br />
steuerrechtlichen Belastungsentscheidungen verlangt, dass Ausnahmen von den das einfache geltende<br />
Recht beherrschenden Prinzipien hinreichend begr&uuml;ndet sind. Als solche hinreichenden Gr&uuml;nde sind nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bisher au&szlig;erfiskalische F&ouml;rderungs- und Lenkungsziele sowie Typisierungs- und Vereinfachungserfordernisse anerkannt, nicht jedoch der rein fiskalische Zweck staatlicher Einnahmenerh&ouml;hung. Hieran h&auml;lt der Zweite Senat vorliegend fest.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Neuregelung fehlt danach eine hinreichende sachliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Abkehr vom Veranlassungsprinzip<br />
bei der Abgrenzung der einkommensteuerrechtlichen Bemessungsgrundlage (2.).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Gesetzgeber ist von den Anforderungen an einkommensteuerrechtliche Folgerichtigkeit auch nicht mit Blick auf die M&ouml;glichkeiten eines verfassungskonformen &bdquo;Systemwechsels&ldquo; oder einer neuen &bdquo;Zuordnungsentscheidung&ldquo; befreit (3.).</p>
<p style="text-align: justify;">2. Das im Gesetzgebungsverfahren fast ausschlie&szlig;lich angef&uuml;hrte Ziel der Haushaltskonsolidierung kann trotz aller auch verfassungsrechtlichen Dringlichkeit f&uuml;r sich genommen die Neuregelung nicht rechtfertigen, denn es geht bei der Abgrenzung der steuerlichen Bemessungsgrundlage um die gerechte Verteilung von Steuerlasten. Hierf&uuml;r kann die staatliche Einnahmenvermehrung jedoch kein Richtma&szlig; bieten, denn diesem Ziel dient jede, auch eine willk&uuml;rliche Mehrbelastung. F&ouml;rderungs- und Lenkungsziele sind nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts<br />
nur dann als Rechtfertigungsgrund f&uuml;r eine Steuerbelastung geeignet, wenn sie von erkennbaren Entscheidungen des Gesetzgebers getragen sind. Zwar wird eine Abschaffung der &bdquo;Pendlerpauschale&ldquo; von namhaften Vertretern der Wirtschafts- und Finanzwissenschaften im Interesse steuerlicher Anreize zu gesamtwirtschaftlich effizientem Verhalten der Steuerpflichtigen gefordert; der Gesetzgeber hat sich jedoch solche Ziele ausweislich der Materialien zum Gesetzgebungsverfahren zu keinem Zeitpunkt zu eigen gemacht, so dass schon aus diesem Grund eine derartige Rechtfertigung ausscheidet.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Typisierungs- und Vereinfachungszwecke liefern keine tragf&auml;hige Begr&uuml;ndung. Zwar ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber davon ausgegangen ist, dass es sich bei den Fahrtkosten um - privat und beruflich - &bdquo;gemischt&ldquo; veranlasste Aufwendungen handelt, f&uuml;r deren angemessene einkommensteuerrechtliche Bewertung und Einordnung erhebliche Typisierungs- und Vereinfachungsspielr&auml;ume er&ouml;ffnet sind. Es handelt sich bei der Neuregelung<br />
jedoch nicht um eine typisierende Bewertung und Erfassung des unterschiedlichen Gewichts der privaten und beruflichen Anteile an der Kostenveranlassung, sondern um eine ausschlie&szlig;lich quantitativ am Ergebnis eines erh&ouml;hten Steueraufkommens orientierte Tatbestandsabgrenzung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die zus&auml;tzliche Belastung durch Wegekosten f&uuml;r Entfernungen bis zu 20 km kann mangels einer korrespondierenden Abstimmung der H&ouml;he des allgemeinen Arbeitnehmer-Pauschbetrags auch nicht unter Hinweis auf diesen allgemeinen Pauschbetrag &bdquo;hinwegtypisiert&ldquo; werden.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Schlie&szlig;lich fehlt es auch an einem den Gesetzgeber &bdquo;befreienden&ldquo; grundlegenden Systemwechsel oder einer neuen Zuordnungsentscheidung. Die dem Steuergesetzgeber zustehende Gestaltungsfreiheit umfasst zwar von Verfassungs wegen auch die Befugnis, neue Regeln ohne Bindung durch Grunds&auml;tze der Folgerichtigkeit an fr&uuml;here Grundentscheidungen einzuf&uuml;hren. Einen zul&auml;ssigen Systemwechsel kann es jedoch ohne ein Mindestma&szlig; an neuer Systemorientierung nicht geben. Anderenfalls lie&szlig;e sich jedwede Ausnahmeregelung als (Anfang einer) Neukonzeption<br />
deklarieren. Die neuen Bestimmungen zur r&auml;umlichen Abgrenzung abzugsf&auml;higer Wegekosten lassen eine Orientierung an einer - etwa nach und nach zu verwirklichenden - neuen Grundkonzeption nicht erkennen. Der generelle Ausschluss der Wegeaufwendungen aus dem Tatbestand der Werbungskosten und die gleichzeitige Anordnung, die Kosten f&uuml;r Wege ab 21 km &bdquo;wie&ldquo; Werbungskosten zu behandeln und f&uuml;r diese eine aufwandsunabh&auml;ngige Entfernungspauschale<br />
anzusetzen, ist durch eine widerspr&uuml;chliche Verbindung und Verschr&auml;nkung unterschiedlicher Regelungsgehalte und Regelungsziele gekennzeichnet und beruht nicht auf einer &uuml;bergreifenden Konzeption: Insbesondere l&auml;sst sich die praktische Aufrechterhaltung der vorangehenden Rechtslage f&uuml;r Wege ab 21 km mangels plausibler H&auml;rtekriterien als H&auml;rtefallregelung nicht rechtfertigen, und die aufwandsunabh&auml;ngige Pauschale wirkt, wie die fr&uuml;here unbeschr&auml;nkte Entfernungspauschale, in den F&auml;llen fehlenden oder geringeren Aufwands wegen kostenfreier oder g&uuml;nstiger<br />
Transportm&ouml;glichkeiten als Subvention zur F&ouml;rderung verkehrs- und umweltpolitischer Ziele. Diesen Zielen aber widerspricht der Einsatz der Pauschale als H&auml;rteregelung, denn so werden gerade Wahl und Aufrechterhaltung l&auml;ngerer Wegstrecken und damit die Entscheidung f&uuml;r verkehrs- und umweltpolitisch weniger erw&uuml;nschtes Verhalten belohnt, w&auml;hrend die Entscheidung f&uuml;r nahes Wohnen am &bdquo;Werkstor&ldquo; zielwidrig benachteiligt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Verst&ouml;&szlig;t die K&uuml;rzung der Pendlerpauschale gegen die Grundrechte von rund 15 Millionen Pendlern? Dar&uuml;ber hatten am Dienstag die Karlsruher Verfassungsh&uuml;ter zu entscheiden. Ihr Urteil: Die Streichung der Pendlerpauschale ist verfassungswidrig. Die vom Gesetzgeber angef&uuml;hrte Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Streichung der Entfernungspauschale reiche nicht aus, entschieden die Karlsruher Richter. Es liege ein Versto&szlig; gegen das Gebot der Gleichbehandlung vor.</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="copyright">Quelle<em> Pressestelle BVerfG</em></span></p>


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		<title>Was kostet eine Scheidung?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 10:44:50 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Scheidung]]></category>

		<category><![CDATA[Kosten]]></category>

		<category><![CDATA[RVG]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Familienrecht ist es  schwierig, pauschale Aussagen &#252;ber die Kosten zu treffen. Es kommt hier in der  Regel auf den Einzelfall an. 
Im Rahmen einer Scheidung muss mindestens eine Partei anwaltlich vertreten sein. Das schreibt das Gesetz vor. Normalerweise werden beide Ehepartner anwaltlich vertreten. Bei einer einvernehmlichen Scheidung reicht es aber aus, wenn [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><span lang="DE">Im Familienrecht ist es  schwierig, pauschale Aussagen &uuml;ber die Kosten zu treffen. Es kommt hier in der  Regel auf den Einzelfall an. </span></p>
<p>Im Rahmen einer Scheidung muss mindestens eine Partei anwaltlich vertreten sein. Das schreibt das Gesetz vor. Normalerweise werden beide Ehepartner anwaltlich vertreten. Bei einer <strong>einvernehmlichen Scheidung</strong> reicht es aber aus, wenn nur diejenige Partei anwaltlich vertreten ist, die den Scheidungsantrag bei Gericht einreicht.</p>
<p><span id="more-582"></span></p>
<p>Der Anwalt berechnet seine Geb&uuml;hren i.d.R. nach dem Rechtsanwaltsverg&uuml;tungsgesetz (<strong>RVG</strong>). Eine &Uuml;berschreitung der gesetzlichen Geb&uuml;hren ist nur im Rahmen einer schriftlich abzufassenden Honorarvereinbarung m&ouml;glich.</p>
<p>Die gesetzlichen Geb&uuml;hren nach dem RVG berechnen sich nach so genannten <strong>Streitwerten</strong>:</p>
<ul>
<li><strong>Scheidung</strong>: Die Summe beider Nettoeinkommen x 3, mindestens aber 2.000 &euro;, h&ouml;chstens 1 Mio. &euro;</li>
<li><strong>Versorgungsausgleich: </strong>&euro; 1.000</li>
<li><strong>Kindes- und Ehegattenunterhalt</strong>: der Jahresbetrag des geltend gemachten Betrages</li>
<li><strong>Sorge- und Umgangsrecht</strong><br />
    a) als Folgesache einer Scheidung 900 &euro;<br />
    b) als selbst&auml;ndige Sache regelm&auml;&szlig;ig 3.000 &euro;</li>
<li><strong>Zugewinn: </strong>die geltend gemachte Forderung</li>
<li><strong>Hausrat:</strong> der Wert der herausverlangten Gegenst&auml;nde</li>
<li><strong>Ehewohnung: </strong>der Jahresmietwert</li>
<li><strong>Abstammungsverfahren: </strong>2.000 &euro;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Einvernehmliche Scheidung</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sind sich die Ehegatten &uuml;ber Unterhalt, Sorgerecht, Zugewin und der Ehewohnung einig, so fallen f&uuml;r eine einvernehmliche Scheidung z.B. folgende Kosten an:</p>
<p><strong>Beispiel:</strong></p>
<p>Der Ehemann verdient monatlich netto 2.000,&#8211; &euro;, <br />
die Ehefrau verdient monatlich netto 1.000,&#8211; &euro;.                            <br />
Es gibt ein minderj&auml;hriges Kind.</p>
<p><strong>Es wird nur 1 Anwalt beauftragt.</strong></p>
<p>Der Streitwert wird wie folgt berechnet:: </p>
<p>2.000 + 1.000 - 250 (Abzug f&uuml;r minderj&auml;hriges                            Kind) = 2.750 x 3 = 8.250 <br />
+ 1.000 (f&uuml;r                            Versorgungsausgleich) = 9.250 &euro;.</p>
<table width="500" cellspacing="0" cellpadding="2" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte"><strong>Gerichtsgeb&uuml;hren</strong>                                 insgesamt f&uuml;r beide Parteien gemeinsam:</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">392,00 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte"><strong>Rechtsanwaltsgeb&uuml;hren:</strong></td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">1,3 Verfahrensgeb&uuml;hr</td>
<td style="text-align: right;">631,80 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">1,2 Termingeb&uuml;hr</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">583,20 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Auslagenpauschale</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">20,00                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Zwischensumme</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">1.235,00 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">19% Mehrwertssteuer</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte"><u>234,65 &euro;</u></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Summe</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">1.469,65 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">
<p>            Kosten der Anwalts- und Gerichtsgeb&uuml;hren gesamt:</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte"><strong></p>
<p>            </strong><b>1.861,65</b><strong> &euro;</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kosten sind von beiden Ehepartnern i.d.R. zur H&auml;lfte zu tragen. Bei einer einvernehmlichen Scheidung kann bei Gericht die Reduzierung des Streitwertes <strong>um 25 % beantragt werden</strong>. Dies gilt unanbh&auml;ngig davon ob es sich um eine sog. &quot;<strong>Online-Scheidung</strong>&quot; handelt. Diese Mogelpackung welche im Internet angepriesen wird, ist somit <strong>nicht g&uuml;nstiger</strong>! (<a href="/onlinescheidung">lesen Sie hier mehr zur &quot;Onlinescheidung&quot;)<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Streitige Scheidung</h2>
<p>Bei einer <strong>streitigen Scheidung </strong>erh&ouml;ht sich der Streitwert um den Wert des jeweiligen Streitgegenstandes (siehe oben). Da 2 Anw&auml;lte erforderlich sind, verdoppeln sich die Anwaltskosten.&nbsp;</p>
<p><strong>Kostenbeisspiel einer streitigen Scheidung: </strong></p>
<p>Der Ehemann verdient monatlich netto 2.000,- &euro;, die                          Ehefrau hat kein Einkommen. Es wird gestritten &uuml;ber Zahlung                          von Unterhalt und Zugewinnausgleich.</p>
<p><strong>Streitwert: </strong></p>
<table width="500" cellspacing="0" cellpadding="2" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Scheidung</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">6.000,00                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Unterhalt</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">7.200,00                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Zugewinn</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">10.000,00                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Versorgungsausgleich</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte"><u>1000,00                                 &euro;</u></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Streitwert gesamt</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">24.200,00                                 &euro;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<table width="500" cellspacing="0" cellpadding="2" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Gerichtsgeb&uuml;hren                                 insgesamt f&uuml;r beide Parteien:</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">933,00 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Rechtsanwaltsgeb&uuml;hren:</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">1,3 Verfahrensgeb&uuml;hr</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">891,80                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">1,2 Termingeb&uuml;hr</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">823,20                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Auslagenpauschale</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte"><u>20,00                                 &euro;</u></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Zwischensumme</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">1.735,00                                 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">19% Mehrwertsteuer</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte"><u>329,65                                 &euro;</u></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">Endsumme</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">2.064,65&euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">
<p>            Diese Geb&uuml;hren fallen f&uuml;r jeden Rechtsanwalt an,                                 also zusammen</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte">
<p>            4,129,30 &euro;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" class="textmitte">
            Kosten der Anwalts- und Gerichtsgeb&uuml;hren gesamt</td>
<td valign="top" align="right" class="textmitte"><strong><br />
            <u>5.062,30 &euro;</u></strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>


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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 08:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Internetrecht]]></category>

		<category><![CDATA[spam]]></category>

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		<title>BGH Urteil: Ausschluss des Versorgungsausgleichs im Ehevertrag</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 16:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ehevertrag]]></category>

		<category><![CDATA[Versorgungsausgleich]]></category>

		<category><![CDATA[Ehever]]></category>

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		<description><![CDATA[BGH Urteil vom 9.7.2008 XII ZR 6/07
a) Ein im Ehevertrag kompensationslos vereinbarter Ausschluss des Versorgungsausgleichs ist nach &#167; 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn die Ehegatten bei Abschluss des Vertrags bewusst in Kauf nehmen, dass die Ehefrau wegen Kindesbetreuung alsbald aus dem Berufsleben ausscheiden und bis auf weiteres keine eigenen Versorgungsanrechte (abgesehen von Kindererziehungszeiten) erwerben [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>BGH Urteil vom 9.7.2008 XII ZR 6/07<span id="more-537"></span><br />
a) Ein im Ehevertrag kompensationslos vereinbarter Ausschluss des Versorgungsausgleichs ist nach &sect; 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn die Ehegatten bei Abschluss des Vertrags bewusst in Kauf nehmen, dass die Ehefrau wegen Kindesbetreuung alsbald aus dem Berufsleben ausscheiden und bis auf weiteres keine eigenen Versorgungsanrechte (abgesehen von Kindererziehungszeiten) erwerben wird.</p>
<p>
b) Der Ausschluss des Versorgungsausgleichs kann in solchen F&auml;llen zur Gesamtnichtigkeit des Ehevertrags f&uuml;hren, wenn die Ehefrau bei seinem Abschluss im neunten Monat schwanger ist und ihr der Vertragsentwurf erstmals in der notariellen Verhandlung bekannt gegeben wird.</p>


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		<title>BGH Urteil zum Verzicht auf Zugewinnausgleich im Ehevertrag</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 16:53:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ehevertrag]]></category>

		<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Zugewinnausgleich]]></category>

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		<description><![CDATA[BGH Urteil vom 17.10.2007 XII ZR 96/05: &#34;Ein ehevertraglicher Verzicht auf Zugewinnausgleich ist nicht schon deshalb unwirksam (&#167; 138 BGB), weil ein Ehegatte - entsprechend den gemeinsamen Vorstellungen der Ehegatten bei Vertragsschluss - in der Ehe einer selbst&#228;ndigen Erwerbst&#228;tigkeit nachgegangen ist und deshalb kein im Versorgungsausgleich auszugleichendes Versorgungsverm&#246;gen erworben hat. &#34;


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			<content:encoded><![CDATA[<p>BGH Urteil vom 17.10.2007 XII ZR 96/05: <span id="more-534"></span>&quot;Ein ehevertraglicher Verzicht auf Zugewinnausgleich ist nicht schon deshalb unwirksam (&sect; 138 BGB), weil ein Ehegatte - entsprechend den gemeinsamen Vorstellungen der Ehegatten bei Vertragsschluss - in der Ehe einer selbst&auml;ndigen Erwerbst&auml;tigkeit nachgegangen ist und deshalb kein im Versorgungsausgleich auszugleichendes Versorgungsverm&ouml;gen erworben hat. &quot;</p>


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		<title>OLG K&#246;ln: Keine gemeinsame elterliche Sorge bei st&#228;ndigen Streitigkeiten</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 16:26:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sorgerecht]]></category>

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		<description><![CDATA[OLG K&#246;ln vom 13.12.2007 - Az. 4 UF 93/07 Die Aus&#252;bung der gemeinsamen elterlichen Sorge setzt eine tragf&#228;hige soziale Beziehung zwischen den Eltern und ein Mindestma&#223; an &#220;bereinstimmung voraus. Streiten die Eltern bereits seit Jahren in einer Vielzahl von gerichtlichen Verfahren &#252;ber Umgangs- und Sorgerechtsfragen und konnte auch das laufende - in zweiter Instanz vor [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><small>OLG K&ouml;ln vom 13.12.2007 - Az. 4 UF 93/07</small> Die Aus&uuml;bung der gemeinsamen elterlichen Sorge setzt eine tragf&auml;hige soziale Beziehung zwischen den Eltern und ein Mindestma&szlig; an &Uuml;bereinstimmung voraus.<span id="more-531"></span> Streiten die Eltern bereits seit Jahren in einer Vielzahl von gerichtlichen Verfahren &uuml;ber Umgangs- und Sorgerechtsfragen und konnte auch das laufende - in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht K&ouml;ln gef&uuml;hrte - Sorgerechtsverfahren nicht erreichen, dass sich die geschiedenen Eheleute &uuml;ber wesentliche Erziehungsfragen verst&auml;ndigen k&ouml;nnen, kann es nicht bei der gemeinsamen Sorge der zerstrittenen Eltern verbleiben.</p>
<p>Dies gilt nach Auffassung des Gerichts umso mehr, wenn die im Sorgerechtsverfahren eingeholten Sachverst&auml;ndigengutachten in eindeutiger Weise belegen, dass die Einigungsf&auml;higkeit und -bereitschaft der Eltern dringend erforderlich ist, um die seelisch-geistige Entwicklung der Kinder zu f&ouml;rdern. Das Gericht musste letztendlich auch nicht kl&auml;ren, wen der beiden Elternteile im Einzelnen die &bdquo;gr&ouml;&szlig;ere Schuld&ldquo; an den st&auml;ndigen Streitereien traf. Allein entscheidend war, dass es unter den gegebenen Umst&auml;nden nicht bei der gemeinsamen Sorge bleiben konnte. Da ein Verbleib der Kinder beim Vater ausschied, wurde der Mutter das alleinige Sorgerecht &uuml;bertragen.</p>
<p>Urteil des OLG K&ouml;ln vom 13.12.2007<br />
Aktenzeichen: 4 UF 93/07<br />
OLGR 2008, 248</p>


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