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	<title>Rechtsanwalt Moritz Graßinger &#124; München &#187; Ehevertrag</title>
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	<description>Familienrecht &#124; Erbrecht &#124; Scheidung &#124; Ehevertrag &#124; Unterhalt</description>
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		<title>BGH Urteil vom 05.11.2008: Benachteiligung des Ehemannes durch Ehevertrag</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 14:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehevertrag]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Urteil vom 05.11.2008 (XII ZR 157/06) hat der BGH entschieden, dass ein Ehevertrag wegen &#220;berforderung des zahlungspflichtigen Mannes sittenwidrig und damit nichtig ist. In der bisherigen Rechtsprechung ging es um Ehevertr&#228;ge, welche die Ehefrauen finanziell schwer benachteiligten. Leits&#228;tze der Entscheidung: a) Eine Inhaltskontrolle von Ehevertr&#228;gen kann nicht nur zugunsten des unterhaltbegehrenden Ehegatten veranlasst sein, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil vom 05.11.2008 (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII ZR 157/06" target="_blank" title="BGH, 05.11.2008 - XII ZR 157/06: Familienrecht - Inhaltskontrolle des Ehevertrags zugunsten des...">XII ZR 157/06</a>) hat der BGH entschieden, dass ein Ehevertrag wegen &Uuml;berforderung des zahlungspflichtigen Mannes sittenwidrig und damit nichtig ist. In der bisherigen Rechtsprechung ging es um Ehevertr&auml;ge, welche die Ehefrauen finanziell schwer benachteiligten.</p>
<p><span id="more-628"></span></p>
<p><span style="font-weight: bold;">Leits&auml;tze der Entscheidung:</span>  <br />
<strong><br />
a) Eine Inhaltskontrolle von Ehevertr&auml;gen kann nicht nur zugunsten des unterhaltbegehrenden Ehegatten veranlasst sein, sondern im Grundsatz auch zugunsten des auf Unterhalt in Anspruch genommenen Ehegatten.</p>
<p>b) F&uuml;r die Beurteilung, ob die subjektiven Elemente der Sittenwidrigkeit eines Ehevertrages vorliegen, kann jedenfalls dann nicht auf konkrete Feststellungen hierzu verzichtet werden, wenn ein Ehegatte dem anderen Leistungen verspricht, f&uuml;r die es keine gesetzliche Grundlage gibt. In solchen F&auml;llen scheidet eine tats&auml;chliche Vermutung f&uuml;r eine St&ouml;rung der Vertragsparit&auml;t aus.</p>
<p>c) Eine Unterhaltsvereinbarung kann sittenwidrig sein, wenn die Ehegatten damit auf der Ehe beruhende Familienlasten zum Nachteil des Sozialleistungstr&auml;gers regeln. Das kann auch dann der Fall sein, wenn durch die Unterhaltsabrede bewirkt wird, dass der &uuml;ber den gesetzlichen Unterhalt hinaus zahlungspflichtige Ehegatte finanziell nicht mehr in der Lage ist, seine eigene Existenz zu sichern und deshalb erg&auml;nzender Sozialleistungen bedarf.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Urteil im Volltext:</p>
<p><a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;sid=80921f84ff752cbae05911a6b629429e&amp;client=12&amp;nr=46443&amp;pos=0&amp;anz=1" target="_blank">BGH, Urt. v. 05.11.2008 &#8211; XII ZR 157/06</a></p>
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		<title>BGH Urteil: Ausschluss des Versorgungsausgleichs im Ehevertrag</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 16:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehevertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Versorgungsausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Ehever]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.familienrecht-muenchen.info/?p=537</guid>
		<description><![CDATA[BGH Urteil vom 9.7.2008 XII ZR 6/07 a) Ein im Ehevertrag kompensationslos vereinbarter Ausschluss des Versorgungsausgleichs ist nach &#167; 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn die Ehegatten bei Abschluss des Vertrags bewusst in Kauf nehmen, dass die Ehefrau wegen Kindesbetreuung alsbald aus dem Berufsleben ausscheiden und bis auf weiteres keine eigenen Versorgungsanrechte (abgesehen von Kindererziehungszeiten) ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BGH Urteil vom 9.7.2008 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII ZR 6/07" target="_blank" title="BGH, 09.07.2008 - XII ZR 6/07: Familienrecht - Ausschluss des Versorgungsausgleichs">XII ZR 6/07</a><span id="more-537"></span><br />
a) Ein im Ehevertrag kompensationslos vereinbarter Ausschluss des Versorgungsausgleichs ist nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/138.html" target="_blank" title="&sect; 138 BGB: Sittenwidriges Rechtsgesch&auml;ft; Wucher">&sect; 138 Abs. 1 BGB</a> nichtig, wenn die Ehegatten bei Abschluss des Vertrags bewusst in Kauf nehmen, dass die Ehefrau wegen Kindesbetreuung alsbald aus dem Berufsleben ausscheiden und bis auf weiteres keine eigenen Versorgungsanrechte (abgesehen von Kindererziehungszeiten) erwerben wird.</p>
<p>
b) Der Ausschluss des Versorgungsausgleichs kann in solchen F&auml;llen zur Gesamtnichtigkeit des Ehevertrags f&uuml;hren, wenn die Ehefrau bei seinem Abschluss im neunten Monat schwanger ist und ihr der Vertragsentwurf erstmals in der notariellen Verhandlung bekannt gegeben wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>BGH Urteil zum Verzicht auf Zugewinnausgleich im Ehevertrag</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 16:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ehevertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Zugewinnausgleich]]></category>

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		<description><![CDATA[BGH Urteil vom 17.10.2007 XII ZR 96/05: &#34;Ein ehevertraglicher Verzicht auf Zugewinnausgleich ist nicht schon deshalb unwirksam (&#167; 138 BGB), weil ein Ehegatte &#8211; entsprechend den gemeinsamen Vorstellungen der Ehegatten bei Vertragsschluss &#8211; in der Ehe einer selbst&#228;ndigen Erwerbst&#228;tigkeit nachgegangen ist und deshalb kein im Versorgungsausgleich auszugleichendes Versorgungsverm&#246;gen erworben hat. &#038;quot]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>BGH Urteil vom 17.10.2007 <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=XII ZR 96/05" target="_blank" title="BGH, 17.10.2007 - XII ZR 96/05: Familienrecht - Ehevertraglicher Verzicht auf Zugewinnausgleich">XII ZR 96/05</a>: <span id="more-534"></span>&quot;Ein ehevertraglicher Verzicht auf Zugewinnausgleich ist nicht schon deshalb unwirksam (<a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/138.html" target="_blank" title="&sect; 138 BGB: Sittenwidriges Rechtsgesch&auml;ft; Wucher">&sect; 138 BGB</a>), weil ein Ehegatte &#8211; entsprechend den gemeinsamen Vorstellungen der Ehegatten bei Vertragsschluss &#8211; in der Ehe einer selbst&auml;ndigen Erwerbst&auml;tigkeit nachgegangen ist und deshalb kein im Versorgungsausgleich auszugleichendes Versorgungsverm&ouml;gen erworben hat. &quot;</p>
]]></content:encoded>
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