Durch die Scheidung wird zwar die Ehe beendet, nicht aber die Haftung für Bankdarlehen, die man gemeinsam mit der/dem Verflossenen aufgenommen hat. Daran ändert auch die Erklärung des anderen Partners, er werde die Schulden bezahlen, nichts.
LG Coburg: Haftung nach der Scheidung für ein Ehe-Darlehen
13 Februar 2009 | No Comments » | MGBGH Urteil vom 05.11.2008: Benachteiligung des Ehemannes durch Ehevertrag
6 Januar 2009 | No Comments » | MGMit Urteil vom 05.11.2008 (XII ZR 157/06) hat der BGH entschieden, dass ein Ehevertrag wegen Überforderung des zahlungspflichtigen Mannes sittenwidrig und damit nichtig ist. In der bisherigen Rechtsprechung ging es um Eheverträge, welche die Ehefrauen finanziell schwer benachteiligten.
Neue Düsseldorfer Tabelle ab 01.01.2009
10 Dezember 2008 | No Comments » | MGZum 1.1.2009 tritt die neue Düsseldorfer Tabelle in Kraft. Eine Anpassung ist erforderlich, weil sich zum Jahreswechsel die steuerlichen Kinderfreibeträge und voraussichtlich auch das Kindergeld ändern wird. Continue Reading
Was kostet eine Scheidung?
9 Dezember 2008 | No Comments » | MGIm Familienrecht ist es schwierig, pauschale Aussagen über die Kosten zu treffen. Es kommt hier in der Regel auf den Einzelfall an.
Im Rahmen einer Scheidung muss mindestens eine Partei anwaltlich vertreten sein. Das schreibt das Gesetz vor. Normalerweise werden beide Ehepartner anwaltlich vertreten. Bei einer einvernehmlichen Scheidung reicht es aber aus, wenn nur diejenige Partei anwaltlich vertreten ist, die den Scheidungsantrag bei Gericht einreicht.
BGH Urteil: Ausschluss des Versorgungsausgleichs im Ehevertrag
27 November 2008 | No Comments » | MGBGH Urteil vom 9.7.2008 XII ZR 6/07 Continue Reading
BGH Urteil zum Verzicht auf Zugewinnausgleich im Ehevertrag
27 November 2008 | No Comments » | MGBGH Urteil vom 17.10.2007 XII ZR 96/05: Continue Reading
OLG Köln: Keine gemeinsame elterliche Sorge bei ständigen Streitigkeiten
27 November 2008 | 4 Comments » | MGOLG Köln vom 13.12.2007 – Az. 4 UF 93/07 Die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge setzt eine tragfähige soziale Beziehung zwischen den Eltern und ein Mindestmaß an Übereinstimmung voraus. Continue Reading
OLG Oldenburg: Keine Untersuchungspflicht im Sorgerechtsverfahren
27 November 2008 | No Comments » | MGOLG Oldenburg vom 26.03.2007 – Az. 2 WF 55/07 Das Familiengericht ist im Rahmen eines Sorgerechtsverfahrens nicht berechtigt, von einem Elternteil zu verlangen, sich beim Gesundheitsamt auf eine mögliche Alkoholerkrankung untersuchen zu lassen. Für eine derartige Anordnung gibt es im Gesetz keine Grundlage.
Beschluss des OLG Oldenburg vom 26.03.2007
Aktenzeichen: 2 WF 55/07
NJW-RR 2007, 1515
NJW 2008, 85
FamFG: Das neue Verfahren in Familiensachen
20 November 2008 | No Comments » | MGDas gerichtliche Verfahren in Familiensachen wird grundlegend reformiert. Heute hat das Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) den Bundesrat passiert…
BGH Urteil: Berücksichtigung des Splittingvorteils aus der neuen Ehe des Unterhaltspflichtigen
12 November 2008 | No Comments » | MGDer aus einer neuen Ehe des Unterhaltspflichtigen resultierende Splittingvorteil ist sowohl bei der Bemessung des Unterhaltsbedarfs minderjähriger Kinder gemäß § 1610 Abs. 1 BGB als auch bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen im Sinne von § 1603 Abs. 2 BGB zu berücksichtigen, soweit er auf seinem alleinigen Einkommen beruht. Continue Reading
