Neues Gesetz zur Vaterschaftsfeststellung vom Bundestag verabschiedet

Berlin, 21. Februar 2008. Der Deutsche Bundestag hat heute das „Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren“ beschlossen. Damit wird die genetische Feststellung, von wem ein Kind abstammt, unabhängig von der Anfechtung der Vaterschaft ermöglicht.

Das neue Unterhaltsrecht 2008: Teil 3 – Begrenzung und Wegfall des Ehegattenunterhalts

Nach der geänderten Rechtslage zum 01.01.2008, wird der unterhaltsberechtigte Ehegatte mehr als früher verpflichtet, in seinen vor der Ehe ausgeübten Beruf zurückzukehren und selbst für seinen Lebensunterhalt zu sorgen. Ein damit verbundener finanzieller Abstieg ist in Kauf zu nehmen.

Das Münchner Modell

Um zugunsten der Kinder ein schnelles Verfahren mit dem Ziel einer einvernehmlichen Lösung zu ermöglichen, haben das Familiengericht München, die Anwaltschaft, das Jugendamt und die Sozialbürgerhäuser, die Beratungsstellen, Sachverständige und Verfahrenspfleger ein Modell entwickelt, dessen Ziel die rasche und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle der Kinder ist – das Münchener Modell.

BVerfG: Vater kann nicht zum Umgang mit seinem Kind gezwungen werden

Ein Vater wollte es genau wissen und klagte sich bis vor das Bundesverfassungsgericht: Die Frage war, ob er vom Staat gezwungen werden kann, Umgang mit seinem unehelichen Kind zu haben. Nein, lautet das Urteil des Bundesverfassungerichts vom 01.04.08 (Az 1 BvR 1620/04).

Onlinescheidung – Wer spart hier wirklich?

Seit einiger Zeit tauchen im Internet vermehrt Angebote zu sog. „Onlinescheidungen“ auf. Die Anbieter werben damit, dass diese „neue“ Form der Scheidung günstiger, schneller und einfacher wäre. Doch ist dies wirklich der Fall? Wer profitiert von einer „elektronischen Scheidung“ tatsächlich?

Das neue Unterhaltsrecht 2008: Teil 2 – Unterhalt wegen Betreuung eines gemeinsames Kindes

Die Reform des Unterhaltsrechts war schon lange geplant. Zum 0.1.01.2008 ist das Unterhaltsrecht schließlich nach langem hin und her geändert worden. Was sich alles für Unterhaltsschuldner und Berechtigte ändert, lesen Sie im folgenden Artikel:

Bundesverfassungsgericht: Der Gesetzgeber muss Vaterschaftsfeststellung erleichtern

Berlin (DAV). Heimliche Vaterschaftstests dürfen nach wie vor nicht als Beweismittel vor Gericht verwendet werden, entschied das Bundesverfassungsgericht heute. Die Karlsruher Richter forderten aber gleichzeitig den Gesetzgeber dazu auf, bis zum 31. März 2008 gesetzliche Regeln zu schaffen, welche die Klärung der Abstammung – zunächst ohne weitere rechtliche Folgen – ermöglichen.